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Vélez-Blanco
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Vélez-Blanco ist mit 440,2 km2 die größte Gemeinde in der Comarca Los Vélez. Die Gemeinde liegt in der Provinz Almería (Andalusien) in 1.080 m Höhe. Ein großer Teil des Gemeindegebietes ist Wald- und Forstgebiet. In Vélez-Blanco leben zwischen 2.000 und 2.500 Menschen. (Daten von der Website der Gemeinde)

Die Lage hoch über dem Tal war günstig. Viele Quellen, reichlich Wasser, eine weitreichende, fruchtbare Talebene und drei Zugänge (Caravaca de la Cruz, Lorca y Cinco Caos) machten diesen Ort ideal für D. Pedro Fajardo, um Anfang des 16. Jhs. seine prächtige Burg dort zu errichten.

Die Landwirtschaft ist die Haupteinnahmequelle der Region; hauptsächlich werden Hülsenfrüchte, Getreide, Flachs, Hanf, Espartogras, Oliven und Wein dort angebaut. Fr die Viehzucht, meist Schafe und Ziegen, werden vorwiegend die Weiden der Sierra María genutzt. Traditionell wird auch die Kultur der Musik (Serenaden, Choräle, Kirchengesänge) gepflegt.       mehr
Vélez Blanco
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Sierra de María-Los Vélez
Sierra de María-Los Vélez
 
In Vélez-Blanco findet mittwochs ein großer Bauernmarkt mit umfangreichem Angebot an Gemüse, Obst und anderen landwirtschaftlichen Produkten statt. Der Nachbarort María ist bekannt für seinen luftgetrockneten Schinken und Olivenöl.

Das Emblem der Gemeinde und auch der Provinz Almería ist der Indalo. Der Indalo ist eine jungsteinzeitliche Figur, die als Höhlenmalerei in der Höhle "Los Letreros" bei Vélez-Blanco erstmals entdeckt wurde. Die Figur stellt einen Menschen dar, der einen als Regenbogen interpretierten Bogen in den Händen hält.

Die Vega von Vélez-Blanco

Die Vega von Vélez-Blanco beginnt östlich unterhalb des Ortes auf einer Höhe von ca. 1000 m ü.d.M. und reicht bis etwa 700 m hinunter. Die Hänge des Tales, durch das der Río Claro mit seinen Zuflüssen fließt, sind nahezu komplett terrassiert. Nach Osten erstreckt sich die Vega bis an die Grenze der Provinz Murcia. Insgesamt nimmt die Vega ein Fläche von 17 km2 ein.

Auf den Terrassen wurde früher Getreide und Wein angebaut, heute vorwiegend Mandeln und Olivenbäume. Reichhaltige Wasservorkommen lassen in der Vega trotz des trockenen Klimas den Anbau von Obst und Gemüse zu.

Viele der auf den Terrassen der Vega von Vélez-Blanco wachsenden Olivenbäume sind mehrere hundert Jahre alt. Traditionell dominiert die regionaltypische Olivensorte "Lechín de Granada", die nur in wenigen Gebieten im Osten Andalusiens angebaut wird. Ca. 3 Millionen Olivenbäume stehen auf einer Anbaufläche von ca. 667 ha. Geerntet werden die Oliven zwischen Dezember und März. In den Olivenmühlen werden sie dann umgehend verarbeitet. Das Öl stellt eine wichtige Einnahmequelle für die Bewohner der Comarca Los Vélez dar.

Der Anbau von Mandelbäumen hat ebenfalls eine lange Tradition in der Vega. Seit Ende des 20. Jhs. wird er durch Subventionen der EU gefördert. Die ca. 4 Millionen Mandelbäume haben in der Vega auch in der kalten Jahreszeit ausreichend Schutz. Da sie nicht sehr kälteempfindlich sind, wachsen sie auch in höheren Lagen. Spätfröste können jedoch einen totalen Ernteausfall verursachen.

Neben dem Oliven- und Mandelanbau werden in der Vega Ziegen und Schafe gehalten, um die Fleischversorgung zu gewährleisten.

In der Vega findet man typische kleine und mittelgroße Gutshöfe (cortijos). Die Höfe liegen verstreut im Tal; Dörfer gibt es nicht. Es soll einen ehemaligen Gutshof geben, bei dem eine Bewirtschaftung bereits im 6. bis 7. Jh.v.Chr. nachgewiesen werden konnte.

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